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Dezember 2016

Warum Sie Harvard Student(in) werden sollten

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05/2014

Ich weiss nicht wie es Ihnen geht, und wie gut Sie sich mit den Themen Klimawandel und Artenschutz auskennen, aber möglicherweise liegt Ihr letzter Biologie-oder Geografieunterricht schon einige Zeit zurück. Ich für meinen Teil habe es mir zur Aufgabe gemacht, mich umfassend und intensiv über beide Themen zu informieren, dafür später im Leben zu studieren. Neben dem Studium der Bildung für Nachhaltigkeit, bin ich vor allen Dingen durch Twitter auf meine vielleicht beste Wissensquelle aufmerksam geworden, die ich heute mit Ihnen teilen möchte.

MOOC – Massive Open Online Courses, eine Initiave führender Universitäten, bestimmte Studienfächer als Onlinekurse kostenfrei für jedermann im Internet anzubieten. Vorneweg, diese Initiative ist in der akademischen Welt stark umstritten, eine Thematik die ich nachfolgend nicht aufgreifen möchte.

Ich denke das wenn es um Klimawandel und Artenschutz in einem Studienfach geht, wir eigentlich weltweit nichts zu verlieren haben, weil die Situation so kritisch ist, dass wir jetzt und sofort handeln müssen, frei nach dem Motto “Wenn wir auf unsere Regierungen warten, warten wir ewig.” Ganz im Gegenteil, wir haben die Möglichkeit, durch MOOC’s Menschen überall auf der Welt zu erreichen und mit Wissen zu versorgen, welches sie befähigt, sich eine eigene Meinung zu bilden und zu handeln – Bildung für Nachhaltigkeit.

Ich bin seit Mitte Mai Studentin im Harvard Kurs “HarvardX: PH278x Human Health and Global Environmental Change”, und das bin ich sicherlich nicht, um bessere Karrierechancen zu haben oder endlich einmal sagen zu können, das auch ich es nach Harvard geschafft habe. Nein, ich komme in den Genuss erstklassiger Vorlesungen, in denen es darum geht wie Klimawandel und der Verlust von Artenvielfalt unsere globale Gesundheit und unsere Ernährung beeinflussen und beeinflussen werden. Jeden Tag, den ich länger im Kurs studiere, möchte ich vor dem Kanzleramt in Berlin eigentlich dauerhaft und nicht nur montags für das Generationen Manifest demonstrieren. Jeden Tag, an dem ich mehr über die Themen lerne, möchte ich das jedes Kind im Kindergarten, jeder Schüler, Azubi, Student, Erwachsener und Rentner sich mit den Ursprüngen von Klimawandel und Umweltzerstörung auseinandersetzt und die aktive Diskussion über diese Themen den Fortschritt unserer Kultur(en) beeinflusst. Es gibt einen Haken, mit dem ich mich an deutsche Universitäten wenden möchte. Die Harvard University ist eine amerikanische Universität, und das Programm wird logischerweise in Englisch unterrichtet. Ich gehöre zu einer Gruppe von weltweit 43.000 Studenten, davon 93 Frauen und 72 Männern in Deutschland (laut Harvard Statistik), die am Programm teilnehmen. Wie können wir ein solches Programm in deutscher Sprache zur Verfügung stellen, dass genauso viele Informationen, Inspirationen und Ideen zum Thema Klimawandel, Artenvielfalt, globale Gesundheit und Ernährung liefert ? Ich wäre gespannt auf ein solches Experiment und kann Ihnen bis dahin nur (klima-)wärmestens empfehlen, an der hoffentlich nächsten Runde von diesem Kurs teilzunehmen.

Noch ein Nachtrag: Eine spannende Möglichkeit, mehr über Themen der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland zu lernen, ist die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit der Universität Bremen.
Herzlichst mit Blume,
Milena BernéEdu-Seasons Gründerin

https://edu-seasons.com

Bildung für nachhaltige Entwicklung in China

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Bildung für nachhaltige Entwicklung umgesetzt in China – Unsere Praktikantin Rebecca L. hat uns nach ihrem Praktikum bei einer chinesischen NGO in Peking eine wunderbare Videoreferenz hinterlassen. Rebecca arbeitete 8 Wochen in einem Programm für Menschen mit Lernbehinderungen und erzählt über ihre Erfahrungen und Erlebnisse.Viel Freude in den nächsten 5 Minuten.

Wenn Sie mehr über unsere Auslandspraktika für nachhaltige Entwicklung in China erfahren möchten, dann besuchen Sie folgende Webseite:

Auslandspraktikum China

 

Edu-Seasons bloggt bei Utopia.de

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Seit dem Vision Summit 2008 verfolge ich die Aktivitäten von Claudia Langer und ihrem www.utopia.de, dem Internetportal für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil. Ich war von Anfang an begeistert davon, wie Frau Langer sich aufmachte und mit ihrem Portal die Welt verändern wollte. Sie und ihre Mitarbeiter leben Bildung für Nachhaltigkeit.Meine Edu-Seasons Rubrik “Bildung für Nachhaltigkeit Alphabet” habe ich ins Utopia ausgelagert, weil Bildung Konsum beeinflusst. Zwischen Zero Waste, Bio-Salami, Solarstrom und “Taeglich grüsst der Schweinehund” ist Edu-Seasons mit den Gedanken zur Bildung für Nachhaltigkeit in guter Gesellschaft.

Werden Sie Utopist und diskutieren Sie mit http://www.utopia.de/blog/edu-seasons/bildung-fuer-nachhaltigkeit-alphabet3

Herzlichst mit Blume,

Milena Berné

Tour de France – Edu-Seasons organisiert für Studenten der Hochschule f. nachhaltige Entwicklung Eberswalde Besuchstag in den Cevennen

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Für Edu-Seasons ergab sich unlängst die Möglichkeit, beide Länder in denen wir mit unserer Bildungsberatungsarbeit aktiv sind, Deutschland und Frankreich, im gemeinsamen Gedankenaustausch zum Thema nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Die Studenten des HNE Masterstudienganges “Sustainable Tourism Management” besuchten Anfang Juni die Gebirgsregion Les Cévennes im Süden Frankreichs, in der sich auch unser Edu-Seasons “Natur-Büro” befindet. Quasi durch Zufall erfuhren wir bei dem Besuch der HNE im Winter diesen Jahres, dass die Studenten planten, auf der diesjährigen Study Tour nach Südfrankreich auch Les Cévennes zu besuchen. Daraufhin kontaktierten wir verschiedene lokale Behörden und landwirtschaftliche Betriebe. Begeistert von der spontanen Bereitschaft, den deutschen Studenten Rede und Antwort zu stehen, ist es uns zusammen mit lokalen Ansprechpartnern von Bauern bis Bürgermeistern gelungen, den Studenten die Ansätze nachhaltiger Entwicklung im Tourismus, in der Landwirtschaft und im Weinbau in der Region Les Cévennes näher zu bringen.

Wir fragten die HNE Studentin Anja-Christine Breul, was für sie interessant war zu erfahren, was der Aufenthalt mit ihrem Studium zu tun hatte, ob es vielleicht sogar Parallelen zwischen dem Studienort Eberwalde und der lokalen Kleinstadt Le Vigan gibt und welche Herausforderungen und Möglichkeiten für Les Cévennes bestehen:

“Auf unserer 1-wöchigen Studienexkursion nach Marseille und Montpellier näherten wir uns jeden Tag einem anderen Thema des interdisziplinären/weitreichenden Bereich Tourismus. In der Woche haben wir ein gut gefülltes Paket an Eindrücken vom touristischen Leben in Südfrankreich bekommen, vom Massentourismus in La Grande Motte bis zum kleinen Biowinzer – ihr dürft raten, wer einen Mehrwert von unserem Besuch hatte ;). Um vorweg zu nehmen, was wir gelernt haben, ist die Erkenntnis, dass die Franzosen eine sehr gut funktionierende Selbstverständlichkeit des Inlandstourismus haben und dafür wenig bis kein Marketing benötigen (womit wir die Hälfte unseres Studiums verbringen!). Weiterhin ist uns mal wieder klar geworden, dass Inhalte und Verständnis der Bedeutung von Nachhaltigkeit überall anders interpretiert und umgesetzt werden. So kam es uns vor, dass in den Städten eher noch die ökonomische Effizienz Vorrang hatte, während außerhalb, an der Küste oder auch im Landesinneren viel
Wert auf ökologisch verträglichen, qualitativen Umgang mit Natur, sprich Landwirtschaft gelegt wird – was natürlich die Esskultur der Franzosen widerspiegelt, die wir ebenfalls gerne genossen haben.

Der Ausflug nach Le Vigan verband also die Themen Ländliche Entwicklung mit dem neu ausgezeichneten Verwaltung eines UNESCO-Weltkulturerbe Standorts. Die Möglichkeit, in einer Podiumsdiskussion direkt mit den Verantwortlichen der Gemeinde, der Nationalparkverwaltung sowie dem Tourismusverband ins Gespräch zu kommen, war für uns eine ganz tolle Gelegenheit. Die aktuellen Herausforderungen, die eine UNESCO-Auszeichnung mit sich bringen, wurden deutlich, indem die Kommunikation zwischen den Stakeholdern noch verdichtet werden muss und vor allem die Bauern und Schäfer direkt mit in Entscheidungsprozesse einbezogen werden müssen, was natürlich keine leichte Aufgabe ist. Der Bürgermeister und der Vorsitzende der Communauté de Communes scheinen sich sehr bewusst zu sein, über die Probleme, die eine zu erwartende Zunahme an Touristen mit sich bringen. Dies betrifft auch die Infrastruktur für Transport und Parkplätzen im Ort direkt. Vor allem scheint es ein Bedarf an einem
vereinbarten Umweltmanagement zu geben, damit gerade die besondere Berglandschaft nicht unter Autoabgasen, Müll oder ähnlichem leiden muss. Vielleicht wären Formen des Agritourismus oder Möglichkeiten zum Woofing möglich, von denen Bauern und Nationalpark ihren Nutzen ziehen können.

Im Anschluss konnten wir direkt einen Zwiebelanbauern besuchen, der schon vor 20 Jahren mit anderen Bauern eine Cooperative gegründet hat und so nachhaltig effektiver Zwiebeln regional und international
verkaufen kann.

Parallelen zu Eberswalde gibt es durchaus, denn Brandenburg ist das am wenigsten besiedelte, dafür aber mit einer hohen Dichte an Ökolandbau betriebene Bundesland Deutschlands. Bisher gibt es Gemeinschaften und Plattformen, bei denen Ökobetriebe gelistet sind und sich dort auch direkt vermarkten. In Zusammenarbeit mit unserer Hochschule werden Kooperations-Projekte zu nachhaltigen Tourismus und Landnutzung umgesetzt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Milena und edu-seasons für einen rundum wunderbar
organisierten Tag, köstlichstes, frisch zubereitetes Picknick und freuen uns, an
der Weiterentwicklung dieses neuen Netzwerkes beteiligt zu sein.”

Falls Ihr Interesse geweckt ist, mehr über die innovativen Studiengänge der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde zu erfahren, klicken Sie hier http://www.hnee.de/de/Startseite/HNE-Eberswalde-E1016.htm .

 

Wir hoffen, dass Edu-Seasons auch in Zukunft Bildung für Nachhaltigkeit durch Projekte wie diese unterstützen kann. Unser neues Angebot einer Study Tour in London ” Sustainability in the UK” ist ein weiterer Schritt auf diesem Wege. (Informationen: https://edu-seasons.com/sprachreisen-18plus/sustainability-study-tour/)

Schön war’s – Unser erstes Café des Langues in Berlin

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Während unseres ersten Café des Langues im März 2014 in Berlin konnten immerhin 10 Sprachen gesprochen werden, Nepalesisch, Newari, Indisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Tschechisch, Rumänisch, Russisch und Vietnamesisch, im Alter zwischen 20 und 65 Jahren.
Fazit: Die Anpassung an eine neue Kultur geht zuerst durch den Magen…und deutsches Essen ist schwer verdaulich ;)Wir freuen uns auf’s nächste Mal.

 

Unser Café des Langues bringt Generationen zusammen

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Unser Café des Langues im Monat Juli 2014 in Berlin brachte wieder rund 30 Personen aus aller Welt zusammen. Unsere älteste Teilnehmerin Margarete Linke, 89 Jahre alt, unterhielt sich mit Schülern aus Paris über ihr Leben in Berlin….


und wurde hinterher noch in ein griechisches Restaurant von der Gruppe eingeladen 😉 Sie hatte einen wunderbaren Abend und die Schüler auch.


Vertretene Sprachen waren dieses Mal Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Russisch mit Teilnehmern aus 10 Nationen.

Schön war’s und nach einer kurzen Sommerpause im Monat August sehen wir uns am 3. September wieder.

Herzlichst,
Milena Berné
Edu-Seasons

Wanted! English speaking kindergarten worldwide-ECE Educators for Sustainability

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Do you want to become part of our global project and network ?

From Visions to
Actions:

Early Childhood
Educators for Sustainability

We, two Griffith University (Australia) students, developed an Education for Sustainability (EfS) workshop dedicated to help early childhood educators around the world running a more sustainable ECE service and to implement EfS relevant teaching and learning strategies into the curriculum.

Please send us a short application together with some key information about your institution to: info@edu-seasons.com . 

What are your objectives after running the workshop ? 

The first 3 one-day workshops will be offered for FREE.

We would like to reach out to as many ECE services worldwide as possible and our vision is to build a large network for best practice exchange in Education for Sustainability in ECE. With the money we can raise, we intend to create 2 more workshops as part of the series.

What can you expect to get for your ECE service ?

Introduction :

Early Childhood Education recognises children as competent and capable
beings with the capacity to be active agents of change now and in the future.
Educating young children plays a significant role in developing “healthy
communities” (Friendly & Browne, 2002, p.19) and more specifically,
developing a sustainable future for the world.

National and international concern for ‘healthy communities’ and
sustainability has led to increased interest in Early Childhood Education for
Sustainability (ECEfS). ECE in Australia has highlighted the importance of
sustainability by incorporating Education for Sustainability (EfS) requirements
into the new National Quality Standards and curriculum framework document.
However, the EfS requirements are very general and dependent on interpretation,
which leads to a lack of practical information and examples of ‘good practice’
for educators (Davis & Ferreira, 2010).

The ‘From Visions to Actions: Early Childhood Educators for Sustainability’
workshop series makes a significant contribution towards EfS by providing
educators with the practical knowledge and skills to run a more sustainable ECE
service, and empower children to become powerful “agents of change for
sustainability” (Davis & Ferreira, 2010, p.2).

This workshop is the first of three in the series examining a whole-service
and curriculum approach to ECEfS with an emphasis on inquiry learning. The
workshop series anticipates a rich exchange of ideas and practical examples
through its twelve experienced and/or newly trained early childhood educator
participants.

To help meet the objectives of EfS, this series of workshops has been
developed around inquiry learning, which serves for better thinking and problem
solving skill development (UNESCO, 2006). Educators are often challenged to
implement inquiry learning. Therefore, educators should strengthen their
teaching skills and empower the children to become active members in our
society (Gordon, 2000).

General information :

The series entails 3 x 3 hr workshops which are anticipated to be conducted
across a 6 month period. Below is an outline of this series.

Workshop 1 – ‘Getting Started’ – Introductory workshop about EfS
(whole-service and curriculum based approach). Focuses on developing knowledge
and skills to implement sustainability within an ECE service, creating a shared
vision, selecting priority issues and developing an action plan.

Workshop 2 – ‘Actions and Reflections’ – Focuses on reflection of projects
implemented after workshop 1, examines barriers and challenges encountered, and
continues the practice of inquiry based learning in ECEfS.

Workshop 3 – ‘Review, Reflect and Plan for the Future’ – Evaluate results
of recent / ongoing projects. Use these results to plan upcoming projects and
develop evaluation tools for Inquiry Learning.

This workshop series encourages early childhood educators to implement
sustainability strategies into their ECE services. As educators it is important
to lead by example. The authors of this workshop series therefore recommend
that every attempt should be made to limit paper usage by providing
participants with a resource DVD.

Throughout this workshop participants are required to take notes and make
regular reflections related to their own ECE service. To assist the
participants in this process a ‘Sustainability Reflection Workbook’ has been
developed (see resource 1.1).

 

Objectives for the first 1-day workshop :

By the conclusion of this workshop participants will


increase their knowledge about ‘Education for Sustainability’, as it
applies to Early Childhood Education services in Australia;


create a bank of practical ideas and acquire skills to assist educators to
implement a more sustainable Early Childhood Education service; and


be enabled to network with other workshop participants and share 
examples
and ideas of best practice in ECEfS.

 

Workshop authors :

Penelope Savage , Australia,
Griffith University student

Milena Berné, Germany, Griffith University
student

Sprachkenntnisse in internationalen Geschäftsbeziehungen

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Sprachkenntnisse als Kapital in globalisierten Märkten

Bei Geschäften außerhalb des deutschsprachigen Raums hat sich seit Jahrzehnten Englisch als Sprache für Verhandlungen und Verträge durchgesetzt. Deswegen stellt sich für viele Unternehmen die Frage, warum in erweiterte Sprachkenntnisse von Mitarbeitern investiert werden sollte. Doch gerade in einer globalisierten Wirtschaft mit ihren erhöhten Chancen und Risiken sind Fremdsprachenkenntnisse in den Landessprachen der Geschäftspartner ein wichtiger Bonus.

Chancen durch Globalisierung

Die Vorteile der Globalisierung liegen nicht nur für die Industrie, sondern auch für kleine und mittlere Unternehmen auf der Hand: Neben der Möglichkeit des günstigen Outsourcings von Dienstleistungen potenziert sich die Anzahl der Märkte durch die Möglichkeiten der direkten Kommunikation und des
globalen Handels. Besonders für exportstarke Technologiestandorte wie Deutschland ergeben sich durch geringere Transportkosten, vereinfachte globale Kommunikation und die Möglichkeit der digitalen Vernetzung erhebliche Chancen, eigene Produkte oder eigenes Know-how auch international erfolgreich zu
platzieren.

Einfach Wettbewerbsvorteile schaffen

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2013/2014 im Auftrag österreichischen Nationalbank und Wirtschaftskammer Österreich haben unter anderem ergeben, dass der Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen als eine der zentralen Herausforderungen für die Exportwirtschaft angesehen wird. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: International tätige Wirtschaftsunternehmen verschaffen sich so vor allem gegenüber Mitbewerbern aus dem eigenen Land gegenüber Vorteile. Denn wer die Sprache eines Landes spricht, versteht auch die Kultur, aus der sie entstanden ist besser. Das Wissen um Geschichte, Gepflogenheiten und den passenden guten Ton wird in der Regel zusammen mit Vokabeln und Grammatik vermittelt. Auf diese Weise werden auch Geschäftspartner und deren Bedürfnisse bereits im Vorhinein besser verstanden – Angebote und Verhandlungen können also exakter geplant und platziert werden.

Höflichkeit öffnet Türen

“Sprachkenntnisse sind Kreditbriefe. Zeige sie vor, und du bist überall willkommen.” – so der preußische Staatsmann und Philosoph Gottlieb von Hippel. An dieser Wahrheit hat sich seitdem 18. Jahrhundert nichts geändert. Denn unabhängig von der Herkunft des Geschäftspartners: Zumindest grundlegende Kenntnisse in der Landessprache werden immer gern gesehen. Sind sie doch unabhängig von den
Geschäftsbeziehungen ein Zeichen dafür, dass man sein Gegenüber respektiert und Interesse an seinen Belangen zeigt. Respekt zu zeigen wird in jeder Kultur mit einer Öffnung gegenüber den eigenen Bedürfnissen und bestenfalls einem Entgegenkommen beantwortet. Dies erleichtert nicht nur den Erstkontakt, sondern auch Verhandlungen und Abschlüsse. Es sind also durchaus auch weiche Faktoren,
die zum geschäftlichen Erfolg im internationalen Verkehr beitragen.

Mitarbeiter gezielt und effizient schulen

Sobald ein Unternehmen sich entschließt, in die Sprachkenntnisse der Mitarbeiter zu investieren, stellt sich neben der Frage nach den Kosten auch die nach der Effizienz der Maßnahmen. Besonders beim Erlernen von Fremdsprachen ist hier “billig” ganz sicher nicht mit “günstig” gleichzusetzen. Selbstverständlich bietet inzwischen jede Volkshochschule entsprechende Kurse in den gängigen Sprachen an. Auch bieten zahlreiche Hersteller passende Software für das Heimstudium an. Allerdings haben diese Maßnahmen nur einen begrenzten Nutzwert. Denn auf diese Weise werden zwar Kenntnisse in der
gewünschten Sprache vermittelt, diese bleiben aber zumeist sehr theoretischer Natur.

Mit Sprachreisen zum Erfolg!

Deswegen gehen immer mehr Unternehmen dazu über, für Mitarbeiter, die Verhandlungen im Ausland führen sollen, Sprachreisen bei Edu-Seasons zu buchen. Auch hier sind Vor- und Nachteile klar umrissen. Die höheren Kosten und die Fehlzeiten der Mitarbeiter im Betrieb schlagen als negative Aspekte zu Buche. Jedoch überwiegen sehr schnell die Vorteile der Investition: Mitarbeiter lernen vor Ort Land und Leute kennen. Sie lernen die Sprachen vor Ort, im direkten Kontakt mit Einheimischen. Wird der Unterricht dann nicht nur pädagogisch sinnvoll und konzentriert aufbereitet, sondern auch noch in der Zielsetzung an das Geschäftsleben angepasst, ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Sprachreisen gegenüber demLernen in Deutschland klar im Vorteil. Mitarbeiter erhalten fundierte und umfassende Kenntnisse in der Kultur, in der sie das Unternehmen zukünftig repräsentieren werden.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage zu unseren vielfältigen Sprachreise-Angeboten!

 

Sprachreisen:Lebenslanges Lernen für die eigene Entwicklung! 

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Unser Blog heute mit einem Gastbeitrag von Peter Schmidt vom Hamburger Übersetzungsbüro TypeTime Translations:

Waren Sie schon einmal in einem Nachbarland Deutschlands? Immerhin hat unser Land neun davon. Wer gute nachbarschaftliche Beziehungen pflegen möchte, öffnet seine Türen und geht aufeinander zu. Martin Kessel, deutscher Schriftsteller, sagte einst: „Wer eine Fremdsprache lernt, zieht den Hut vor einer anderen Nation.“ Dabei ist für gegenseitiges Verstehen auch gegenseitige Verständigung notwendig. Zwar lassen sich mit Englisch viele Situationen meistern, doch wer die Landessprache wenigstens ein wenig beherrscht, hat es meistens leichter. Sprache öffnet nicht nur Türen, sondern auch die Herzen der Menschen.

Geschäftlich angenehmer unterwegs

Jeder, der sich schon einmal in einem anderen Land aufgehalten hat, weiß, wie viel aufschlussreicher und angenehmer es ist, wenn er ein paar Worte in der jeweiligen Landessprache verstehen und sprechen kann. Neben dem Erlernen einer Fremdsprache sind Kenntnisse der jeweiligen Landesgeschichte und der -kultur von Vorteil. So lassen sich Konflikte vermeiden und man beweist echtes Interesse, das beim Gegenüber sicherlich einen positiven Eindruck hinterlässt. Insbesondere für Geschäftsleute gilt daher: Wer sich besser in der Sprache und der Kultur seiner Geschäftspartner auskennt, kann in der Regel vorteilhafter verhandeln. Insbesondere die interkulturelle Kompetenz sollte nicht unterschätzt werden.

Fast 150.000 Firmen aus Deutschland haben Beziehungen zu Geschäftspartnern im Ausland oder eigene Niederlassungen auf der ganzen Welt. In vielen Stellenangeboten werden Fremdsprachen vorausgesetzt
und müssen teilweise auch mit Zertifikaten nachgewiesen werden. „In größeren Firmen mit weltweiten Niederlassungen ist die sichere Beherrschung von zwei bis drei Fremdsprachen ein Muss für eine erfolgreiche Karriere. Das gilt vor allen Dingen für Führungskräfte. Neben dem obligatorischen Englisch wird immer öfter eine zweite Sprache wie Spanisch, Französisch, Russisch oder Chinesisch
vorausgesetzt, die sich nach den primären Export-Import-Beziehungen desUnternehmens richten. Wer beruflich weiterkommen möchte, sollte mehrere Sprachen sprechen.“ ist auch Gregor Lesnik vom Übersetzungsbüro TypeTime überzeugt.

Die Sprache im Ausland lernen

Wer eine neue Sprache lernen oder eine bereits bekannte Sprache wieder auffrischen möchte, lernt am besten in der Praxis. In dem Land, in dem die Sprache auch gesprochen wird, erreicht man erfahrungsgemäß die besten Lernergebnisse. Dies leigt auch daran, weil man sich permanent, ob im
Unterricht oder in der Freizeit, mit der Fremdsprache beschäftigt. Wer jeden Tag die zu erlernende Sprache um sich herum hört, wird diese weitaus schneller lernen, als anderswo. Vokabeln und Begriffe bleiben leichter im Gedächtnis haften und die Hemmschwelle vor den ersten eigenen Worten ist deutlich
geringer. Die Bedienung lächelt, weil sie in ihrer Landessprache begrüßt wird und das Essen im Restaurant in der fremden Sprache bestellt wird. Der erste Smalltalk wird gehalten und gelingt! Man kann auch in der Heimat mit dem Erlernen einer Fremdsprache beginnen: Hier bieten beispielsweise die Volkshochschulen viele Kurse für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene an. Wer sich grundlegende Kenntnisse einer neuen Sprache lieber selbst beibringen möchte, kann das Internet mit seinen vielen Möglichkeiten nutzen. Zwar bieten die Kurse neben theoretischen Grundlagen und Vokabeln auch praktische Übungen an, doch die Theorie muss wirklich in der Praxis angewendet werden, damit die Sprache verstanden und gesprochen werden kann, wie etwa bei den professionellen Sprachreisen von Edu-Seasons.

Sprachreisen als Abenteuer mit Lerneffekt

Wer eine Sprache lernen, neue Freunde finden und in eine vorher fremde Kultur eintauchen möchte, wird an einer Sprachreise viel Freude haben. Dabei ist es egal ob man lieber in einer Metropole oder in einem beschaulichen kleinen Städtchen unterwegs sein möchte: Die Hauptsache ist, dass eine Sprache besser und
einfacher gelernt wird, wenn sie im Alltag gesprochen wird. Neben dem eigentlichen Sprachkurs, werden bei Sprachreisen auch zahlreiche Aktivitäten angeboten, sodass die Sprache perfekt im Alltag und der Freizeit eingesetzt werden kann. Langeweile ist dabei ein Fremdwort. Dank der täglichen Konversation fällt das Vokabellernen deutlich – ganz im Gegenteil zum klassischen lernen von Vokabeln, wie es noch in der Schule üblich war. Neue Lernmethoden sorgen dafür, dass jeder Teilnehmer individuell gefördert wird. Dabei wird auf persönliche Bedürfnisse Rücksicht genommen wird.

Unser Fazit

Wer auf einer Sprachreise von Edu-Seasons lebendig in eine neue Sprache eintaucht, verbessert nicht nur seine persönlichen Kenntnisse, sondern kann diese zum Grundstein für einen neuen Job oder sogar für ein ganz neues Leben nutzen. Vielleicht sogar im Ausland. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

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